Wir werden immer älter – und weniger…

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Mario Schönherr
Anfang 2020 lebten in Kärnten rund 561.000 Menschen; damit wuchs die Einwohnerzahl um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Abgesehen vom Zuzug durch Flüchtlinge 2014 und 2015 ist die Kärntner Bevölkerung in den letzten Jahren kaum noch gestiegen.



Recherchiert man bei Statistik Austria unter „Bevölkerungsprognosen“ so prophezeit uns die Übersicht einen konstanten Bevölkerungsrückgang in Kärnten. Gut so? Mehr Platz für die anderen? Schlechter Gedanke!


Die Bevölkerungspyramide zeigt, dass das Sozialgefüge spätestens mit dem Pensionsantritt der „Baby-Boomer“ ab 2030 vor völlig neuen Herausforderungen steht. Unser komfortables System wird nämlich dann von einem immer kleiner werdenden Teil an Erwerbstätigen zu stemmen sein.


Zur Erklärung: Je nach Alter und Lebensumstand tragen wir durch zahlreiche Abgaben (z.B. Steuern) zum Gemeinwesen bei oder können uns – im umgekehrten Fall – auf die Unterstützung des Gemeinwesens verlassen. Sämtliche Ausbildungs-, Sozial- und Gesundheitsleistungen der öffentlichen Hand sind darin inkludiert.


Das führte bislang zu einer ausgewogenen Bilanz aller Leistungen der Generationen füreinander. Die demografische Entwicklung, inklusive aller aktuellen Wirtschaftsprognosen, zeigt deutlich auf, dass diese ausgewogene Bilanz zu kippen droht.



Gehet hin und vermehret euch!


Ein Lösungsansatz könnte schon darin liegen, dass sich die nachfolgenden Generationen wieder verstärkt der Familienplanung widmen. Hier gibt es aktuell, speziell in den Generationen X und Y,  unterschiedliche Sichtweisen. Klassische Familienplanung ist wenig zeitgemäß. Ein neues und modernes Frauenbild sieht auch die Frau an bedeutenden Schaltstellen in den Firmenzentralen. Das Bild der Frau am Herd und am Bügelbrett ist deutlich überholt. Ist auch gut so. Auch im Bereich der „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ muss noch deutlich nachgebessert werden.

Wenn also die traditionelle Familienplanung nur bedingt ein rascher und nachhaltiger Lösungsansatz sein kann, wäre es wohl dringend an der Zeit, darüber nachzudenken, wie zumindest unsere ganzen jungen und motivierten Kärntnerinnen und Kärntner im Land gehalten werden können. Denn in dieser Generation der Schulabgänger gibt es die nächste Herausforderung, da es viele vorziehen, ihre Ausbildung außerhalb Kärntens voranzutreiben.

Welche Bildungsangebote benötigt Kärnten, um Zukunftsberufe zu schaffen? Welche Lebensmodelle der Zukunft können wir in unserem – zweifelsohne sehr schönen – Land schaffen, um den Anschluss nicht zu verlieren? Wie können wir junges, frisches und motiviertes Engagement mit dem reichhaltigen Erfahrungsschatz unserer älteren und verdienten Leistungsträger kombinieren? Es gibt viele spannende Fragen, die Herausforderungen ans Tageslicht bringen. Herausforderungen, die die Kraft des „Südwinds“ benötigen, um altes Denken aus den Gehirnen rauszublasen.



Wir nehmen es in die Hand!


Damit werden wir uns ab sofort beschäftigen. Das gelingt nur mit eurer Hilfe. Connected euch mit uns und lasst uns gemeinsam neugierig sein! Welche Chancen bieten sich? Was (oder wen) benötigen wir, um unsere Visionen umzusetzen. Denn wir sind bereit, wenn ihr bereit seid!

 


Also nimm es nun selbst in die Hand!

Denn nur gemeinsam werden wir so laut, dass man uns hört. Connecte dich mit uns und lass´ uns gemeinsam neugierig sein! Welche Chancen bieten sich? Was (oder wen) benötigen wir, um unsere Visionen umzusetzen. Denn wir sind bereit, wenn du bereit bist!

 

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