TP_HEADER_WEB_BASIC_AGRI _BLANK-Kopie

#touch.point Thema 3:
THE NEW CULTURE OF AGRIBUSINESS

Grund- und Boden als nachhaltiger Wirtschafts- und Standortfaktor."

Agribusiness (auch Agrobusiness) ist die Bezeichnung für ein komplettes landwirtschaftliches Produktionssystem, vom Rohstofflieferanten bis zum Endverbraucher. Im Gegensatz zur Landwirtschaft umfasst das Agribusiness nicht nur das Anbauen der zu verarbeitenden Materialien, sondern auch alle Produkte und Dienstleistungen die davor und danach in das Produkt einfließen.

 

Im Hinblick auf die Arbeit von denk.süd – mit dem Fokus auf die Attraktivierung des Lebens- und Wirtschaftsstandort Kärnten bis zum Jahr 2030 – gilt es zu beleuchten, welchen wirtschaftlichen Nutzen die Landwirtschaft dem gesamten Wirtschaftskreislauf in Kärnten langfristig garantiert und warum dabei Grund- und Boden in Kärnten wichtige Faktoren für eben diesen Wirtschaftsstandort sind.

Wenn z.B. saftige und intakte Almen die Lebensgrundlage für eine gesunde Viehwirtschaft darstellen und so einen nachhaltigen Rohstoff für den Export von Kärntner Rindfleisch in die ganze Welt garantieren, dann sprechen wir von einem nachhaltigen Wirtschaftskreislauf: Baumaterialen für Stallungen, landwirtschaftliche Maschinen zur Bearbeitung von Grund und Boden, Transportgeräte, Maschinen für die Viehwirtschaft und Fleischverarbeitung für Export oder aber Verarbeitung in Gastronomie und Hotellerie, Logistik, Groß- und Einzelhandel, Marketing und Vertrieb, Tourismus, Recycling u.v.m schaffen einen Kreislaufprozess, der für ein gesamtheitliches Wirtschaftsergebnis verantwortlich zeichnet.

Bei diesem Live-Talk wollen wir diesem Thema auf den Grund gehen und herausfinden, wie zukunftsfit der Lebens- und Wirtschaftsstandort Kärnten als „Rohstoff-Quelle“ für die nächsten Generationen ist. Wie verhält sich das oben bezeichnete Kreislaufbeispiel bei anderen Themenbereichen, wie z.B. Holzwirtschaft, Lebensmittelindustrie, Energiewirtschaft, u.v.m.

Und vor allem: wie können diese Bereiche einem drohenden Fachkräftemangel begegnen. Ist Kärnten auch in diesem Bereich ein begehrtes Zuzugsland für qualitative Arbeitsplätze im Umfeld des Agribusiness. Gibt es dahingehend genügend passende Ausbildungsangebote, um den Zuzug nach Kärnten zu fördern bzw. die heimischen Arbeitskräfte entsprechend zu motivieren?

Weiters ist zu diskutieren, welche neuen Geschäftsmodelle in diesem Themenbereich entstehen können? Wie flexibel kann unser System auf die ständig steigende Nachfrage z.B. von 24-Stunden-Verkaufsläden reagieren?

 

#1: THE NEW CULTURE OF LIVING AN WORKING: Stream zum Nachsehen!
#2: THE NEW CULTURE OF EDUCATION: Stream zum Nachsehen!